Rezension Vier um die Welt von Alexandra Frank

Buch: Vier um die Welt:

Vom Abenteuer, mit Kindern rund um den Globus zu reisen

von Alexandra Frank

2015-05-06 06.54.08

Inhalt:

Zwei Erwachsene, zwei Kinder, vier Kontinente. Die Journalistin Alexandra Frank war fünf Monate lang mit Mann, Baby und Kleinkind unterwegs auf Weltreise. Von Südamerika über Neuseeland nach Australien und Singapur. Zu viert mit Rucksack und Kinderkarre rund um den Globus: da wird jeder Tag zum Sonntag. Ausgewählte Erlebnisse hatte Alexandra Frank während der Reise in ihrem Blog „4 um die Welt“ bei SPIEGEL Online veröffentlicht. Hier erzählt sie nun die ganze Geschichte, von der am Ende gar nicht mehr so verrückten Idee übers erste Packen bis zum Nachhausekommen. Ihr Fazit: Weltreise mit kleinen Kindern geht, ganz wunderbar sogar.

Mein Eindruck:

Ein enttäuschendes Buch. Direkt vorweg muss ich leider so anfangen. Selten mache ich das so direkt aber ich habe wirklich mehr erwartet und bin wirklich ziemlich enttäuscht, dass das Buch auf den ersten Blick so vielsagend und spannend erscheint und dann leider nicht wirklich etwas dahintersteckte.

Ein Reisebericht mit Kindern und Mann. „Der Mann“, „das Kind“ und „das Baby“ haben keine Namen und es wirkt irgendwie etwas steif alles. Die Mutter berichtet eigentlich permanent, dass die Familie „24/7“ aufeinanderhockt.

Es wirkt sehr gehetzt, die Kontinente werden (natürlich mit dem Flieger) abgeklappert und es erscheint mir nicht sinnvoll, den Kindern keine richtige „Heimat“ zu geben. Ich hatte eher einen Bericht erwartet, in dem man mit dem Wohnmobil konstant durch die Gegend brettert und Eindrücke geteilt werden (zumindest etwas in der Art), stattdessen wirkt das Ganze eher als stressiges Unterfangen. Meiner Meinung nach ist das Buch nicht wirklich lesenswert.

Ich vergebe 1 von 5 Sternen!

2 Comments

  1. Mittlerweile schreibt ja nahezu jeder und jede über Reisen/Unternehmungen. Und an Lesestoff solcher „Aussteigervarianten“ fehlt es auch nicht. Schade, wenn es dann so unpersönlich ist. Liebe Grüße, Kerstin

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