Rezension: Du bist das Gegenteil von allem von Carmen Rodrigues

Buch: Du bist das Gegenteil von allem

von

Carmen Rodrigues

2015-05-06 06.52.58

Inhalt:

Und ich lag da, erdrückt vom Gewicht meiner Angst

Die 16-jährige Ellie hatte etwas Besonderes an sich. Etwas Dunkles, Charismatisches, Gebrochenes … Jetzt ist sie tot. Gestorben an einer Überdosis Tabletten. Zurück bleiben ihr Bruder Jake, ihre beste Freundin Sarah und deren jüngere Schwester Jess – und vierunddreißig Zettel von Ellie in einem Schuhkarton. Vierunddreißig Hinweise, die Ellie hinterlassen hat. Vierunddreißig Geheimnisse eines viel zu kurzen Lebens voller Schmerz. Auf der Suche nach dem Warum müssen sich Jake, Sarah und Jess nicht nur ihren eigenen Abgründen stellen, sondern auch dem, was Ellie so lange vor ihnen verborgen hat …

Mein Eindruck:

Drei Personen, drei Zeiten.

Ellie nimmt sich das Leben und aus der Perspektive der Geschwister und ihrer besten Freundin wird die Geschichte erzählt. Außerdem ist die Geschichte in verschiedene Zeite aufgespalten. Es gibt das DAVOR, das unmittelbare Geschehen und das DANACH. Das Geschehen nach Ellies Tod macht einen Großteil der Geschichte aus.

Anfänglich war die Geschichte sehr spannend, man wollte unbedingt wissen, warum Ellie sich das Leben genommen hat und ihre beste Freundin Sarah schien wild entschlossen, dies (für uns Leser) herausfinden zu wollen. Doch nach 200/250 Seiten wurde es langsam fad und es war ein wenig die Luft heraus.

Ellie wirkte auf mich sehr unsympatisch und unfreundlich ihren Freunden gegenüber, aber dies wurde mit der Zeit etwas relativiert. Ich persönlich finde es wichtig, die Protagonisten des Buches zu verstehen oder gar zu mögen, ansonsten lese ich das Buch ungerne weiter.

Die 34 Botschaften von Ellie, die im Klappentext erwähnt wurden, leiten jedes Kapitel ein.

Der Text liest sich gut, auch wenn es nach einer Weile etwas fad wird. Die Grundstimmung des Buches ist eher traurig. Ich fand das Buch alles in allem aber ganz ok. Macht euch ein Bild davon, wenn ihr ein Fan von Jugendbüchern in dunklerer Stimmung seid. 😉 Ansonsten lasst die Finger davon.

Ich vergebe 3 von 5 Sternen!

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