Never give up my dear!

Eeeendlich schaff ich es mal wieder, meiner weiteren Leidenschaft nachzugehen, dem Schreiben.

Lange war es ruhig, aufgrund Arbeitsplatzwechsel, Bodypump-Ausbildung und einfach ein paar privater Probleme, welche es zu bewältigen gab.

Mittlerweile habe ich es schon aufgegeben daran zu glauben, dass es irgendwann mal ruhig wird, irgendwas ist immer, sonst wäre das Leben ja auch irre öde.

Nichtsdestotrotz soll mein Blogbeitrag heute folgende Message haben:

Kämpfen lohnt sich immer! I M M E R!

Ich nehm mich einfach mal als Beispiel XD

Anfang 2013. Jule lernt eine bestimmte Fitnesskette kennen und verliebt sich quasi direkt in die Kurse von Les Mills. Vorzugsweise Bodyattack und Bodypump. Wie das bei vielen depressiven Menschen ja so ist, suchen sie sich was, was sie „ausgleicht“. Bei mir wurde es dann der Sport. Was hab ich diese Kurse gesuchtet.

Als Harcore-Teilnehmer steht man immer unten und hat einen mörder Respekt vor dem Trainer, der da oben steht und Dich motiviert, die Übungen vorzeigt und dabei auch noch mega gechillt aussieht. Als Teilnehmer ist das ganz komisch, viele himmeln die Trainer da oben fast an. Für einen selber ist das irgendwie eine „nicht-erreichbare-Position“.

Gerade für mich war das immer so: haha, du würdest nie schaffen, was die auf der Bühne da machen. Nach ner Zeit wurde ich fitter, nahm ab und war irgendwie auf einmal wild entschlossen, dass ich die Bodycombat-Ausbildung machen möchte. Einige Fitnessstudios haben leider sehr hohe Standards, aber leider musste man damals ein Lizenzstudio angeben, aber mein damaliges lehnte mich quasi ab, ich genügte den Ansprüchen noch nicht. Auch beim 2. mal fragen wurde ich abgelehnt. Dabei hatte ich mittlerweile gut abgenommen und meine Technik war eigentlich auch okay, immerhin darf man ja nicht vergessen, dass man da in die Ausbildung geht und da alles gezeigt bekommen. Anyway, ich gab damals auf und dachte mir: ja dann l*ckt mich doch am *rsch.

Irgendwann, ich war echt viel fitter, bekam einen definierten Körper und war einfach besser drauf, fragte ich, aus einer euphorischen Laune heraus unsere damalige Ansprechpartnerin, ob ich die Bodyattack-Ausbildung machen darf (mochte ich mittlerweile viel mehr!). Und welche Antwort bekam ich? „Ja, üb noch etwas mehr dies und das, aber dann ist es okay“ … ich weiß noch, ich stand da, war vollkommen perplex über diese Antwort und hatte echt pippi in den Augen, ich kam gar nicht klar. Ich informierte erstmal alle, wo ich der Meinung war, dass sie es wissen sollten und feierte diesen Moment. So lange hatte ich daraufhin gearbeitet.

Dann war auf einmal das große Wochenende im Dezember da, die Ausbildung bei Berna. Man was hatte ich Respekt davor. Schlussendlich war es gar nicht so schlimm wie erwartet, aber eben doch körperlich anstrengend. Nunja, das hatte ich gut geschafft und ging dann direkt gleich ins Teamteach, meine ersten Stunden waren ne Katastrophe aber ich steigerte mich sehr schnell und bekam immer mehr gutes Feedback. Und wie das nunmal so ist, wenn man eine Ausbildung gemacht hat, möchte man die 2. hinterher schieben. Da war die Überlegung: Bodybalance, CX Works oder Bodypump? Vor Bodypump hatte ich immer mega Respekt, da man in der Ausführung so viel falsch machen kann. Aber: ich hab mich dann für Pump entschieden, alleine schon aus dem Grund, weil dafür viele Trainer gesucht werden. Ich meldete mich also im Winter für Mai an, in Bremen bei Markus Müller. Markus ist ein Meister in seinem Fach und, wie ich hörte, sehr streng. Daher wählte ich ihn.

Kurz vor der Ausbildung machte meine Übernachtungsmöglichkeit die Biege und ich sah das Ganze schon ins Wasser fallen, bekam dann aber Unterschlupf bei Tom und Elisa (danke euch beiden Herzchen!!). Die Ausbildung war klasse und sehr intensiv. Ich bekam ein Ready to teach und war so happy. Zurück in Leipzig hatte ich auch direkt meine ersten Stunden, welche mir leichter fielen als meine ersten Bodyattackstunden. So wurde mir immer klarer, das ich genau das machen will, dass es meine Leidenschaft ist und mein Herzblut da rein fließt. Es gibt mir unfassbar viel Selbstbewusstsein und Stärke.

Soooo, soviel bla bla …. wie gesagt: wenn Du etwas WIRKLICH willst, kämpfe dafür, blute, weine, verzweifle, aber stehe wieder auf und kämpfe weiter. Es lohnt es sich immer!!

Alles Liebe, das Julchen

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