Das kleine Julchen zieht weg

Ihr Lieben,

mein letzter Blogpost ist ja nun eine Weile her und der neue demnach absolut überfällig.

Bei mir hat sich einiges geändert: ich ziehe endlich um.

Nun lebe ich seit 10 Jahren in Berlin und weg will ich ja schon seit einer Weile. Bislang hat das aus verschiedensten plausiblen nie funktioniert aber nun isses soweit. Juchuuuu. 
Ich freu mich mega. Warum ich aus Berlin weg will? Jeder fragt mich das. Immerhin ist Berlin so hip, so cool, man kann immer was machen, überall ist immer Party. Das will man ja immer.

Naja, ich nicht. Ich komme ursprünglich aus Sachsen, aus einem kleinen Dorf mit ca. 500 Einwohnern. Jeder kennt sich, alle wissen was beim anderen los ist. Ihr wisst, was ich meine.
Anfänglich fand ich Berlin auch irgendwie cool, man kann viel machen, viele verrückte Leute … naja hip eben. 
Das hielt so ein Jahr an, dann fing es an mich zu nerven. 
Zu viele Menschen, zu viel Müll, Dreck und was weiß ich nicht noch alles. Mag ja sein, dass man immer überall was machen kann, aber irgendwie bin ich doch ein Dorfkind. 

Natur, Wiesen, Pfützen, kniehoher sauberer Schnee, Wald … alles sowas.

Jaaaa … gut, ich zieh jetzt nicht aufs Land, aber in eine Stadt die etwas kleiner und beschaulicher ist. Wo ich nicht unbedingt auf eine Bahn angewiesen bin und hauptsächlich Rad fahren kann.
Viele wissen es ja schon, mich verschlägt es nach Hannover. Warum? Naja. Das Übliche. Der Liebe wegen. Was willste auch machen, wenn es bei Dir Peng macht? Und wenn man eh umziehen will, hat es wenig Sinn, wieder in eine andere Stadt zu ziehen. Demnach geht es in genau 13 Tagen nach Hannover in die kleine Wohnung meines Freundes. 

Wie? Du ziehst einfach mal so ganz schnell zu Deinem Freund? 
Ja genau, das ganze ist recht spontan und schnell, aber dafür bin ich ja -allgemein- bekannt. Auch wenn ich noch nie für einen Kerl alle Zelte abgebrochen hab 😉 Aber der Kerl ist toll und ich bin glücklich, was will man also mehr. 

Und wie machst Du das mit Deinem Job?
Na, ich hab einen neuen. Ganz einfach. Sonntag beworben, Montag Gespräch ausgemacht, Donnerstag da gewesen, 3 Gespräche gehabt und Vertrag gemacht, Freitag gekündigt. Bäms.
Sehr nice: Mit der Bahn/Tram sind es so 15 Minuten zu meiner Stelle, mit dem Rad kann man auch fahren ohne zu sterben und ich verdiene erheblich mehr Geld. Außerdem sind die Arbeitszeiten flexibel. Mega geil. Die Aufgaben werden anders und anspruchsvoller sein. Aber wie sagte meine alte Chefin damals immer? „Julia scheut keiner Herausforderung“. Thihi. So isses.

So freu ich mich also mega auf das Neue und werde berichten 🙂

Ansonsten hab ich im Dezember endlich meine Attack-Ausbildung und laaangsam werde ich hibbelig, obschon ich denke, dass ich das schaffen werde, aber ich will es ja sehr gut schaffen. Ihr kennt das sicher. 

Ha! Ich seh sie, die Fragezeichen in Deinen Augen. Attack? Was labert die da?

Achtung, einfach mal den Link anklicken

 
Das ist so gesehen mein allergrößtes Hobby und ich freu mich mega, dass ich das ausbauen kann. In Hannover gehts dann auch auf die Bühne und ich darf Menschen quälen. 
 
Danach will ich noch die Bodypumpausbildung machen.
 
So, genug erstmal 🙂
 
Machts gut.
 
Julia
 
 

2 Comments

  1. Das war auch das Erste was ich dachte, als ich hörte, dass du wegziehst: „Es wird ihr gut tun, aus dieser überfüllten Stadt endlich wegzukommen, Liebe hin oder her.“
    Wahrscheinlich sehe ich es auch etwas kritisch entgegen, denn was einem anfangs als berauschend und neu erscheint, kann ganz schnell zum Gegenteil werden. Aber ich bin ja durch und durch positiv gepolt, von daher wird das alles schon gut werden. 😉
    Viel Glück auf deinen neuen Wegen!

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