Rituale in der Schwangerschaft

Hattet ihr das auch? Eure Rituale in der Schwangerschaft?

Also, ich bin ja ziemlich früh ins Beschäftigungsverbot gegangen und da drohte mir schnell die Decke auf den Kopf zu fallen.

Die ganzen Reality-Soaps auf den privaten Fernsehsendern konnte ich schwerlich ertragen, daher blieb der Fernseher gerne mal aus oder es wurde gezielt ein bestimmter Film oder eine gute Serie geschaut. Schön, dass es Video-on-demand gibt.

Morgens weckten mich meine beiden Fellknäuel-Alarm-Wecker schon sehr früh, sodass ich noch im Dunkeln wach war. Die Zwei bekamen dann ihr Frühstück und auch mein Magen beschwerte sich. Also musste auch Frühstück für die werdende Mama vorbereitet werden.

…und da begann dann auch das Ritual. Mein Tablett wurde herausgeholt, Tee wurde gekocht, Kaffee durfte auch nicht fehlen (die eine Tasse am Morgen konnte ich mir nicht verkneifen und diese war auch nicht schlimm für den Bauchzwerg) und ein Glas Saft wurden vorbereitet. Dann wurde ein Schälchen Müsli gemixt und schwupps ging es zurück ins Bett. Dort wurden dann Nachrichten geschaut, etwas gelesen und als bald nickerte ich auch schon wieder ein.

Dieses Ritual festigte sich über die Monate und auch wenn es mir immer schwerer fiel aus dem Bett aufzustehen, wurde daran festgehalten. Leider verschob sich das Frühstück auf 3 Uhr in der Nacht. Mein Löwenmädchen war zu dieser Zeit sehr aktiv.

Irgendeine Mutti verklickerte mir dann, wenn das Löwenmädchen dann wach ist, kann ich mich darauf einstellen, dass es nach der Geburt auch um diese Zeit wach ist. Na prima… und was soll ich euch sagen? Genau so sollte es auch kommen.

Gerade blicke ich auf diese neun Monate zurück und dieses Ritual scheint in weite Ferne gerutscht zu sein. Ein anderer Alltag ist nun eingetreten, andere Rituale haben sich eingeschlichen, das Leben ist neu, verspielt, anders, verzaubert.
Nächste Woche wird das Löwenmädchen schon ein halbes Jahr alt. Die liebe Zeit….

Bis bald… eure Eurydike

Kinder, wie die Zeit vergeht…

Gestern wurde das Löwenmädchen schon fünf Monate alt.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. 5(!!!) Monate.

Die Zeit verging bisher wie im Fluge. Die kleine Motte hat schon viel gelernt … und die Mutti auch 😉
Jeden Tag freue ich mich neben meiner Tochter wach zu werden und mit einem Lächeln begrüßt zu werden.
Die ersten Wochen und auch Monate waren anstrengend. Die Nächte waren schlaflos und das Löwenmädchen (gefühlt) dauerhaft hungrig.
Viele Windeln wurden vollgeknattert, viele Fläschchen geleert. Es wurde gelacht, gegluckst, gespielt.

Langsam kommt Ruhe rein. Die Nächte werden ausgeglichener und nicht zuletzt liegt das (wahrscheinlich) an den ersten Breichen, die die Motte nun verputzt. Gegessen wird alles. Mit viel Appetit.

Ändern soll sich das wohl wieder, wenn die ersten Zähnchen sich den Weg ans Licht bahnen. Wir bleiben gespannt und geniessen gerade einfach die Ruhe vor dem Sturm.

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt ….

Das Leben macht manchmal Umwege, schleicht sich von hinten an und es kommt sowieso ganz anders.

Ich erlebe gerade die Zeit des Umbruchs. Daher wurde in letzter Zeit auch wenig hier geschrieben. Es verändert sich Vieles und es dreht sich. Das fühlt sich gut und richtig an.

Ab sofort mag ich wieder da sein. Ich mag wieder regelmäßig hier schreiben. Ich hoffe, meine Mitschreiberinnen auch. Jeder hat seinen Alltag und sein Leben. Da kommt es dann schon mal zu Lücken im Blogverlauf.

Jetzt aber hier mal ein Lebenszeichen *PIEP* 🙂

Wie geht es euch da draußen? Was bewegt euch? Was möchtet ihr lesen?

Fühlt euch feste gedrückt, meine lieben Zuckerwatten!

Eure Eurydike 2015-12-05 15.44.21

…und auf einmal

Auf einmal bist du weg….

aber ist es wirklich auf einmal? Rückblickend ist es das natürlich nicht.

Rückblickend ist es sogar gut erkennbar, doch wir haben die Augen verschlossen. Verschließen wollen? Ja, verschließen wollen. Verdrängt. Und doch war es unvermeidbar. Der Tag musste kommen. Das war Allen klar. Und doch wollte es keiner wahrhaben. Tat und tut es deswegen besonders weh? Hätten wir uns darauf vorbereiten können, wenn wir uns wirklich darauf eingelassen hätten, uns damit auseinandergesetzt hätten? Nein, ich denke nicht. Es tut immer weh! Für immer!

Und jetzt? Jetzt ist dort, wo dein fester Platz war, eine große Lücke. Du fehlst. Sehr.

727579_web_R_by_Petra Bosse_pixelio.de

petra-bosse.pixelio.de