Nähmania

Ja, mein Löwenmädchen hat mein Leben auf den Kopf gestellt. Das habe ich ja auch schon im letzten Post geschrieben. Und ja, die Zeit vergeht auch so schnell.

Doch jetzt kommt langsam Routine rein und ich beginne wieder etwas durchzuatmen. Genau diese Zeit wird nun genutzt und ich habe meine leicht verstaubte Nähmaschine herausgekramt.

Als erstes schnelles Werk habe ich ein kleines Stofftier für das Löwenmädchen gezaubert. Zwar schnell schnell genäht, aber ich habe wieder Lust, mehr Zeit an der Maschine zu verbringen.

Langsam möchte ich mich an Kleidung für die Maus heranwagen. Habt ihr für eure Schätze genäht? Ich freu mich von euren Erfahrungen zu lesen.

 

Aber schaut mal… das hier ist Kroko… 😉

Schönen Abend

Eure Eurydike

Zahnarztbesuch

Heute war ich beim Zahnarzt.

Mal wieder. 🙁

Schwangerschaften bringen Zahnprobleme sagt man. Kann muss aber nicht. Ich hatte die Ehre.

Es wurde gebohrt und gehämmert.

Die Unterhaltungen … eher spärlich. Der Arzt redet und man versucht, wenn der Bohrer nicht in der Nähe ist, zu nicken und mit dem Kopf zu schütteln aber Fragen, die mehr als ein Ja oder Nein beinhalten sind schwierig.

So dann aber doch … Mund weit auf. So einen wunderschönen Tampon im Mund und irgendeine Nadel, die tief im Loch steckte… (gruselig – gut, dass ich das nicht sehen konnte)

„Welche Art der Füllung hätten Sie denn gerne, Fräulein Eurydike?“
„AaaAchhaaa kaaaaan Aaaaalaaaaammmm“ 

Ja, er hat mich verstanden. Nickte und bestätigte, dass er mir anstatt des abgelehnten Amalgam gerne eine Kunststofffüllung machen könne.

Ja, als Zahnarzt muss man wohl auch Fremdsprachen sprechen können.

Kinder, wie die Zeit vergeht…

Gestern wurde das Löwenmädchen schon fünf Monate alt.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. 5(!!!) Monate.

Die Zeit verging bisher wie im Fluge. Die kleine Motte hat schon viel gelernt … und die Mutti auch 😉
Jeden Tag freue ich mich neben meiner Tochter wach zu werden und mit einem Lächeln begrüßt zu werden.
Die ersten Wochen und auch Monate waren anstrengend. Die Nächte waren schlaflos und das Löwenmädchen (gefühlt) dauerhaft hungrig.
Viele Windeln wurden vollgeknattert, viele Fläschchen geleert. Es wurde gelacht, gegluckst, gespielt.

Langsam kommt Ruhe rein. Die Nächte werden ausgeglichener und nicht zuletzt liegt das (wahrscheinlich) an den ersten Breichen, die die Motte nun verputzt. Gegessen wird alles. Mit viel Appetit.

Ändern soll sich das wohl wieder, wenn die ersten Zähnchen sich den Weg ans Licht bahnen. Wir bleiben gespannt und geniessen gerade einfach die Ruhe vor dem Sturm.