Book of the month – 2

Mein absoluter Favorit für den Monat Februar ist das Buch   
„Grimm“ von Christoph Marzi

 Hier der Klappentext:
Vergiss nie die Macht der Worte…

Es waren einmal zwei Schwestern, die lauschten allabendlich den Worten ihres Vaters: »Mädchen, weicht vom Wege nicht!« Doch die Jahre vergingen, die eine Schwester starb und die andere vergaß Rotkäppchen. Bis sich das Märchen an einem stürmischen Herbsttag mit aller Macht bei der siebzehnjährigen Vesper Gold zurückmeldet.
Plötzlich geschehen seltsame Dinge in Hamburg: Ein Wolf streift durch die Stadt, Kinder fallen in einen rätselhaften Tiefschlaf. Und Vesper allein hält den Schlüssel zu einem düsteren Geheimnis in Händen, das bis zu den Brüdern Grimm zurückreicht.

Der Tag fängt nicht gut an für die siebzehnjährige Vesper Gold. In der Schule gibt es wieder Ärger, und ihre Mutter, eine weltberühmte Pianistin, hat einmal mehr keine Zeit für ihre temperamentvolle Tochter. Auch der schwere Sturm, der über Hamburg tobt, trübt Verspers Stimmung. Doch all das ist mit einem Mal unwichtig: Aus der Zeitung erfährt sie, dass ihr geliebter Vater im fernen Berlin unter rätselhaften Umständen gestorben ist. Wenig später stirbt auch Vespers Mutter, und plötzlich ist Vesper ganz allein auf der Welt. Einzig die Erinnerung an eine glückliche Kindheit, als ihr Vater ihr und ihrer großen Schwester Geschichten erzählte, ist ihr geblieben – und ein uralter goldener Schlüssel. Auf einmal geschehen immer unheimlichere Dinge in der Stadt: Märchenwesen werden lebendig, Wölfe tauchen auf und Kinder fallen in tiefe Träume. Auf der Suche nach Antworten trifft Vesper den geheimnisvollen Leander. Gemeinsam wollen sie das düstere Rätsel lösen. Doch die Zeit läuft, denn nur wenn sie herausfinden, was damals zu Zeiten der Brüder Grimm geschah, kann die Gegenwart gerettet werden …

Zur Story: 
Ich mochte das Mädel Vesper sehr gerne. Sie war eine freundliche Jugendliche, die schnell lernen musste erwachsen zu werden. Der Sprung war im Buch sehr gut spürbar und sie tat mir am Anfang sogar ein wenig Leid, gerade auch weil sie alleine gelebt hat; also schon vorher relativ selbständig sein musste, aber trotzdem noch sehr naiv und spitzbübisch durchs Leben gegangen ist.

Eine Geschichte, die in Hamburg spielt und mit den Märchen der Gebrüder Grimm auf charmante Art und Weise vermischt wird, sodass man in der Neuzeit und in den Märchen verstrickt wird. Die bösen Wölfe der Kindheit leben wieder auf und man möchte sie schnell wieder loswerden. So sind einige Szenen im Buch wirklich sehr spannungsgeladen.

Leander ist ein klasse Typ und ein wahrer Glücksfang für Vesper, wenn auch oftmals undurchschaubar. Kann sie ihm wirklich trauen?

Zum Ende musste ich tatsächlich ein Tränchen verdrücken!
Fazit: Ein Muss für alle Märchenliebhaber, aber auch für solche, die gerne Jugendromane lesen.

4 von 5 Sternen
Zum Einband: 
Das Bild zeigt einige „Grimmsche Märchen“, wirkt auf mich nicht sonderlich ansprechend, hat mich aber durch den Klappentext doch angezogen und da ich die Bücher von Christoph Marzi sehr gerne lese, habe ich mich entschlossen, mir dieses Buch zuzulegen.
Einbände sind für mich auch hier nicht wichtig.

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