Book of the Month – 1

Sarahs Schlüssel – Tatiana de Rosnay

Heute möchte ich euch das Book of the Month – January (nachträglich) vorstellen.

Ich habe eine kleine Geschichte zu diesem Buch. =)

Ich war bei meiner Freundin und schaute in ihr Bücherregal. Dort befand sich das Buch und sie meinte, dass ich dieses Buch UNBEDINGT lesen müßte. Es wäre eines ihrer Lieblingsbücher.
Ich las mir den Buchrücken durch und stellte es zurück.

Ein paar Tage später ging ich in die Bücherei ohne eine bestimmte Suche im Kopf zu haben und guckte ein wenig durch die Regale. Das Buch fiel mir in die Hände und ich erkannte es nicht sofort. Der Titel kam mir vage bekannt vor aber ich konnte es nicht einordnen. Dann lass ich den Buchrücken und nahm es mit nach Hause. Mir kam die Begeisterung meiner Freundin in den Sinn. Ja, es war genau das Buch.

Wieder ein paar Tage später lese ich im Social Network den Kommentar einer Freundin, dass sie im Kino war. Das Buch scheint gerade verfilmt worden zu sein. Sie schwärmte auch, dass der Film so gut und das Buch noch besser gewesen war.

Für mich war eins klar. Dieses Buch verfolgt mich und ich muss es lesen. Gesagt, getan. Das Buch wurde direkt gelesen und ich kann nur sagen, es war sehr traurig, bewegend und sehr gut und flüssig geschrieben.

Hier der Klappentext:
Das zehnjährige jüdische Mädchen Sarah wird im Sommer 1942 in Paris von der Polizei deportiert. Nach Tagen der Angst gelingt ihr die Flucht. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als ihren kleinen Bruder zu retten, den sie zu Hause in einem Wandschrank versteckt hat. Sechzig Jahre später begibt sich die Journalistin Julia auf die Suche nach Sarah – ohne zu ahnen, wie sehr diese Suche ihr Leben verändern wird.

Zur Story:
Die Geschichte wechselt von Kapitel zu Kapitel ins Paris 1942 und in das heutige Paris zur Journalistin.
Das Buch lässt sich locker lesen und man fühlt sich gut in die Rollen ein.
Das Paris 1942 ergreift mich jedoch mehr und ich fühle mich mehr in diese Zeit versetzt. Die Journalistin ist für mich zu Anfang nicht richtig greifbar und ich wurde nicht so ganz warm mit ihr. Dies ändert sich aber rasch und ich konnte mich gut in diese Person hineinfühlen.
Traurig und schockierend sind die Umstände des zweiten Weltkrieges. Dieses Buch ist zwar nicht auf einer wahren Begebenheit beruhend aber auch hier wird gegen das Vergessen gekämpft. Man wird erinnert an die Grausamkeit des zweiten Weltkrieges.
Die Situation der Zusammentreibung der Juden in Paris durch die französische Polizei ist jedoch wirklich passiert und wird eindrucksvoll geschildert. Schockierend und menschenverachtend waren die Zustände, in denen die Menschen leben mussten. Die Geschichte bewegte mich sehr und ich war noch eine Weile nach Beendigung des Buches aufgewühlt.

Zum Einband:
Da ich mich von Einbänden nicht besonders leiten lasse, gefällt mir dieser nicht besonders. Ich habe eine ältere Version erwischt, auf dieser ist ein Stück abgerissener Tapete und ein Wandschrank angedeutet.

5 von 5 Sternen

One Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.